Krisenfall

Bürger bei Hochwasser informieren

Bei Hochwasser zählt jede Minute: Bürgerinnen und Bürger brauchen schnell verlässliche Informationen zu betroffenen Gebieten, Sperrungen, Sandsack-Ausgaben und Notunterkünften. Eine vorbereitete Krisenwebsite bündelt diese Informationen mit einer Lagekarte und einem Liveticker an einer zentralen, offiziellen Stelle.

Herausgeber: Darksite Manager · Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026

musterstadt.darksite-manager.de
Stadt Musterstadt
Aktuelle Kriseninformation
Live
Hochwasserwarnung · Stufe 3Altstadt und Uferstraße betroffen – meiden Sie tiefliegende Bereiche.
14:20
Sandsäcke an der Uferstraße
Ausgabestelle am Bauhof geöffnet, Zufahrt über die Nordstraße.
13:05
Notunterkunft eingerichtet
Turnhalle Schulzentrum nimmt Betroffene auf.
Beispielhafte öffentliche Krisenseite: Warnhinweis mit Schweregrad und Liveticker für die Bevölkerung (Musterdaten).

Warum ist eine zentrale Informationsseite bei Hochwasser wichtig?

Bei steigenden Pegeln entstehen schnell viele Fragen: Welche Straßen sind gesperrt, wo gibt es Sandsäcke, wohin können Betroffene ausweichen?

Eine eigene Krisenseite beantwortet diese Fragen gebündelt und verhindert, dass sich widersprüchliche Informationen verbreiten.

Welche Informationen gehören bei Hochwasser auf die Krisenseite?

Im Kern sind das: aktuelle Lage und Pegelentwicklung, betroffene Gebiete und Sperrungen, Sandsack-Ausgabestellen, Notunterkünfte sowie konkrete Verhaltenshinweise.

Eine Lagekarte macht betroffene Bereiche und Anlaufstellen auf einen Blick verständlich.

dashboard.darksite-manager.de/lagekarte
Lagekarte · Musterstadt3 Marker
Gefahrengebiet Notfalltreffpunkt Sammelstelle
Lagekarte: Gefahrengebiet, Notfalltreffpunkte und Sperrungen für die Bevölkerung sichtbar (Musterdaten).

Anleitung: Bürgerinformation bei Hochwasser

So gehen Kommunen Schritt für Schritt vor:

  1. Krisenseite aktivierenVorbereitetes Hochwasser-Szenario freischalten.
  2. Lage und Pegel veröffentlichenAktuelle Entwicklung und betroffene Gebiete über den Liveticker mitteilen.
  3. Gefahrengebiet auf der Karte zeigenÜberschwemmte Bereiche, Sperrungen und Sandsack-Ausgaben auf der Lagekarte markieren.
  4. Notunterkünfte ausweisenSammelstellen und Notunterkünfte mit Adresse benennen.
  5. Verhaltenshinweise gebenVor Kellergängen, Tiefgaragen und gesperrten Straßen warnen.
  6. Regelmäßig aktualisieren und entwarnenIn festen Intervallen informieren und die Entwarnung klar kommunizieren.

Wie lassen sich amtliche Warnungen einbinden?

Amtliche Hochwasser- und Unwetterwarnungen (etwa über BBK/MoWaS und DWD) können auf der Krisenseite angezeigt und mit lokalen Meldungen der Kommune kombiniert werden.

Häufige Fragen

Ersetzt die Krisenseite amtliche Pegel- und Hochwasserwarnungen?
Nein. Amtliche Warnungen bleiben verbindlich. Die Krisenseite bündelt sie mit lokalen Informationen wie Sperrungen, Sandsack-Ausgaben und Notunterkünften.
Wie schnell ist die Hochwasser-Seite einsatzbereit?
Mit vorbereitetem Szenario in unter zwei Minuten – Inhalte und Lagekarte sind hinterlegt und müssen im Ernstfall nur noch aktualisiert werden.
Können Bürger Schäden melden?
Ja, mit dem Schadensmeldungs-Modul können Bürger Schäden mit Foto und Standort strukturiert melden.

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Erfahren Sie auf der Startseite, wie die vorbereitete Krisenseite im Ernstfall in unter zwei Minuten aktiviert wird.

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